Streitschlichtung – was ist das?

Die Streitschlichter sind Schüler, die in der 9. Klasse eine Ausbildung zum Streitschlichter gemacht haben. Ziel der Streitschlichtung ist es, jüngeren SchülerInnen dabei helfen zu können, alltägliche Konflikte ohne Gewalt nachhaltig zu lösen. Grundsätzlich gilt, dass alle Beteiligten freiwillig an der Streitschlichtung teilnehmen.

Was passiert bei einer „Schlichtung“?

Wenn SchülerInnen Streit untereinander haben, können sie jeweils in den großen Pausen in den Streitschlichtungsraum gehen. Dort befinden sich die Streitschlichter, welche die „Streitenden“ in Empfang nehmen.
Im Laufe eines Schlichtungsgespräches sollen beide Streithähne ihren Standpunkt erläutern und selber Vorschläge zur künftigen Verständigung machen. Der Schlichter ist nur Vermittler. Sein Ziel: die Konfliktpartner müssen sich nach der Schlichtung beide als "Gewinner" fühlen.

Ausbildung

Die Ausbildung umfasst ca. 20 Stunden. Wir beschäftigen uns dabei mit den Merkmalen und Regeln der zwischenmenschlichen Kommunikation (Körpersprache und Gesprächsführung) und erarbeiten Möglichkeiten, wie man Konflikte zwischen SchülerInnen gewaltfrei lösen kann. Dieses geschieht z.B. in Form von Rollenspielen, in Gruppenarbeit, in gemeinsamen Besprechungen, mit Hilfe von Filmaufzeichnungen usw.

Jeder Streitschlichter erhält zum Abschluss ein Zertifikat; die Streitschlichterausbildung und auch die Tätigkeit als Streitschlichter werden auf dem Zeugnis vermerkt